Unangenehme Nachrichten mitteilen

Wer führt, muss Gesprä­che füh­ren. Dies ist nicht immer so ein­fach, wie man es sich wünscht. All­zu häu­fig neigt man dazu, gera­de schwie­ri­ge The­men vor sich her­zu­schie­ben. Dies gilt beson­ders bei der Mit­tei­lung unan­ge­neh­mer Nach­rich­ten.

Bei genau­er Ana­ly­se fehl­ge­lau­fe­ner Gesprä­che mit schwie­ri­gem Inhalt zeigt sich immer wie­der, dass die Her­an­ge­hens­wei­se eher dem Zufall über­las­sen wur­de, als der genau­en Pla­nung. Die fol­gen­den Hin­wei­se soll­ten Sie beim Mit­tei­len einer unan­ge­neh­men Nach­richt unbe­dingt beach­ten:

Schritt 1: Schlech­te Nach­rich­ten nach kur­zer Vor­war­nung klar und sach­lich mit­tei­len und ange­mes­sen begrün­den.

  • Weit­läu­fi­ge Ein­lei­tun­gen, wage Andeu­tun­gen sowie Recht­fer­ti­gun­gen ver­mei­den.

Schritt 2: Ich weiss, dass mein Gesprächs­part­ner Frus­tra­ti­on erle­ben wird, daher gebe ich Zeit, dass mein Part­ner Gefüh­le aus­zu­drü­cken kann.

  • Ruhe und inne­re Distanz hal­ten!
  • Ich ver­mei­de es zu trös­ten und ver­su­che, auf der sach­li­chen Ebe­ne zu kom­mu­ni­zie­ren.

Schritt 3: Mit mei­nem Gesprächs­part­ner Ent­täu­schun­gen und aggres­si­ve Gefüh­le bespre­chen. Dabei Ver­ständ­nis zei­gen für die Reak­ti­on, ohne sich inhalt­lich auf ein Argu­men­tie­ren ein­zu­las­sen.

Schritt 4: Kon­struk­ti­ve Lösun­gen erar­bei­ten. Mög­lich­kei­ten und Chan­cen in der Situa­ti­on erken­nen.

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